Militärgroßkonzert 4. Juni 2004 auf der Seebühne Bregenz

Einladung zum Großkonzert
Programm vom 4. Juni 2004
Fotos von der Zusammenziehung
Die diesjährige Zusammenziehung der österreichischen Militärmusiken fand dieses Jahr im westlichsten Bundesland statt.

Vom 1. bis 4. Juni 2004 befanden sich, mit Ausnahme der Gardemusik Wien, die 8 Militärmusiken der jeweiligen Militärkommanden in Bregenz beziehungsweise in der Walgaukaserne in Bludesch, in dieser Kaserne fand auch die Unterbringung und Verpflegung der Musikantinnen und Musikanten statt. Grund dieser alljährlich stattfindenden Zusammenziehung ist die Aus- und Weiterbildung der österreichischen Militärmuisken. Den Abschluss dieser Zusammenziehungen bildet immer ein Großkonzert aller teilnehmenden Militärmusiken.

War es in den letzten Jahren immer ein so genanntes „Military Tattoo“, also Militärmusik in Bewegung, Rasenshows auf Fußballplätzen, so fand dieses Jahr die Abschlussveranstaltung auf der Seebühne in Bregenz statt.

Schon einige Zeit vor dieser Veranstaltung wurde mit der Planung begonnen die Projektleitung lag in den bewährten Händen von Oberst Günther Wieser seines Zeichens Chef der Öffentlichkeitsarbeit im Militärkommando Vorarlberg.

So befanden sich alle Militärkapellmeister in der Zeit von 10. bis 12. Februar 2004 zu einer Arbeitstagung in Bregenz.

Einen persönlichen Eindruck von der Seebühne gewinnen, optische und akustische Möglichkeiten der weltgrößten Seebühne ausloten, Programmerstellung, etc. waren auf dem Tagungsprogramm.

Die Proben zu dieser Veranstaltung fand in der Walgaukaserne statt, da der Wettergott aber wohl dieses Jahr kein Fan der Militärmusik war mussten die Proben am 1. und 3. Juni 2004 in die Messehalle Dornbirn verlegt werden. Die Proben auf der Seebühne an den Abenden des 2. und 3. Juni 2004 fanden auch bei widrigen nassen Verhältnissen statt, denn auch die Veranstaltung ging bei jeder Witterung über die Bühne.

Am Tag der Veranstaltung fand die Abschlussprobe auf der Seebühne statt. Sonnenstrahlen begleiteten den letzten Schliff den die 8 Militärkapellmeister den Musikantinnen und Musikanten gaben, unter dem strengen Augen und Ohren des künstlerischen Leiters Heeresmusikchef Oberst Josef Spirk wurde bis Mittag geprobt.

Anschließend konnten noch die Einzelshows geprobt werden.

Pünktlich zur Veranstaltung öffnete Petrus die Schleusen des Himmels, aber das zahlreich erschienen Publikum genoss unter Regenschirmen und Regenjacken diese gelungenen Darbietungen der Militärmusiken.

Beim letzten Werk dieser Veranstaltung der Overtüre Solennelle „1812“ von Pjotr Iljitsch Tschaikovsky, dirigiert vom Militärkapellmeister der Militärmusik Tirol Major Hannes Apfolterer, ging während der letzten Sekunden ein großes Feuerwerk in die Luft, welches ein gelungener Abschluss dieser großartigen Veranstaltung war, Heeresmusikchef Oberst Spirk und die Militärkapellmeister und Musikmeister der 8 Militärmusiken sowie den Kompaniekommandant der 2. Gardekompanie derGarde Wien Oberleutnant Rene Antl, traten gemeinsam auf die Bühne um den Applaus des begeisterten Publikums entgegen zu nehmen.

Zum Abschluß gab der Gesamtleiter, der auch durch die Veranstaltung führte, Oberst Günther Wieser den Zuschauern und wohl auch den zahlreich anwesenden Militärs einige Gedanken auf den Weg, so solle man im Zuge der Bundesheerreform die doch als Kulturträger weit über die Grenzen hinaus beliebte und geschätzte österreichische Militärmusik nicht dem zu erwartenden Rotstift zum Opfer fallen zu lassen.